Die Pulsuhr ist ein Wunderwerk. Sie ist ein Lehrmeister des Läufers. Sie bringt Vernunft bei. Sie ist der beste Abnehmberater. Und sie macht das Laufen zum Genuss. Mit ihr trainiert man an der Grenze. Unter dem Grenzpuls, dort wo der Körper am meisten profitiert, am meisten Fett verbrennt.

Die Pulsuhr

Was eine Pulsuhr bedeutet, hat man aus Neuseeland erfahren. Beim Ironman. Wenn man da vom Fahrrad fällt, die Laufschuhe überstreift und loshuscht. Ahnungslos vor dem, was kommt. Und es geht gut bis zum ersten Hügel. Der sich plötzlich vor einem auftürmt wie ein unüberwindliches Gebirge.
Jeder Läufer fürchtet sich vor solchen Hügeln. Er weiß um die Schmerzeh, die Luftnot, die Milchsäure in den Muskeln, die ihn jetzt gleich niederzwingen werden. Nicht mit einem Pulscomputer!

Die Grenzpulsuhr

Mit starrem Blick auf die Grenzpulsuhr, die man nie überschreiten wollte, ist man diese Steigung hoch getrippelt. Immer langsamer. Alle haben überholt. Aber man hat sich wohl gefühlt. Ein Hügel bedeutet nicht automatisch Schmerzen. Dass der strikt eingehaltene Puls die Möglichkeit ist, sich auf der Ebene wie am Berg gleichermaßen wohl zu fühlen.
Das ist der Pulscomputer. Er bremst uns. Er bringt uns Vernunft bei. Er lässt dich immer an der noch erträglichen Schwelle laufen. Er lässt dich das Laufen genießen. Auch und gerade bei Steigungen, bei hügeligem Gelände, bei Gegenwind et cetera.
Der Pulscomputer macht Laufen zum Genuss.

Die Pulsuhr und das Training

Die Pulsuhr ist ein Wunderwerk. Die erste erschien im Jahr 1989. Damals erschien es unglaublich, dass man ständig seinen eigenen Puls sehen könne. Ist Ihnen heute alles selbstverständlich. Sie nehmen viel zu viel der täglichen Wunder als selbstverständlich. Die Pulsuhr kann man schnell verstehen. Man kann den Grenzpuls jede Woche neu errechnen und sich im Training genau daran halten. An die Grenze. Genau dafür ist die Pulsuhr da. Um das Training möglichst genau an der Grenze durchzuführen.

Die gute alte Pulsuhr

Alles, was die Pulsuhr heute in der modernen Ausführung zusätzlich kann, ist nicht unbedingt nötig. Ist nettes Zubehör. Ist ja lieb gemeint. Aber lenkt vom Eigentlichen ab. So können Sie heute Ihre verbrauchten Kalorien ablesen. Inzwischen gibt es sogar einen Computer im Computer. Der Ihnen durch einen Anfangstest von fünf Minuten den richtigen Pulsbereich von 30 Schlägen errechnet, in dem Sie Fett verbrennen. Stimmt tatsächlich. Geht aber am Thema vorbei.

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