„Devil´s Breath“ – das ist der Name der kolumbianischen Teufelsdroge, die derzeit als das gefährlichste und heimtückische Rauschmittel der Welt gilt. Und deren Wirkung macht sich gerade eine skrupellose Straßenbande aus Paris zunutze. Schon mehrmals setzte sie ahnungslose Passanten mit „Devil´s Breath“ außer Gefecht. Dazu mussten sie ihren Opfern noch nicht einmal eine Pille verabreichen. Es genügt, ihnen den Wirkstoff direkt ins Gesicht zu pusten.

Devil´s Breath – Absoluter Kontrollverlust

Wer die kolumbianische Droge einatmet, verliert innerhalb weniger Minuten jegliche Kontrolle. Und gerade von diesem absoluten Kontrollverlust profitiert gerade eine Pariser Straßenräuberbande. Sie nutzt die überwältigende Wirkung, um ihre Opfer willenlos zu machen – und zwar so willenlos, dass sie sie freiwillig zu sich nach Hause führen, wo sich die Diebe ihre Taschen ungestört mit Wertgegenständen wie Bargeld und Schmuck vollstopfen können.
Erst Stunden nach dem Einatmen des Rauschgiftes kommen die Passanten wieder zu sich, können sich dann aber kaum noch an die Tat erinnern. Erst, wenn sie Wohnung und Auto völlig verwüstet vorfinden, bemerken sie den heimtückischen Raubüberfall. Mindestens 20 Menschen sind der gemeingefährlichen Bande in den vergangenen Wochen schon zum Opfer gefallen. Zwei chinesische Frauen und ein europäischer Mann wurden bereits festgenommen, doch die Pariser Polizei vermutet noch weitere Bandenmitglieder.

Gängige kriminelle Methode in nördlichen Südamerika

Die Pariser Räuberbande ist allerdings nicht die einzige Straßengang, die sich ihre Beute mit „Devil´s Breath“ beschafft. In Südamerika, allen voran in Kolumbien, werden jährlich rund 50.000 Menschen mithilfe der teuflischen Droge ihres Besitzes beraubt. Erklären lässt sich diese Tendenz mit der Herkunft des in der Droge enthaltenen Wirkstoffes Scopolamin. Scopolamin wird aus der Engelstropmete gewonnen, die überwiegend im Norden Südamerikas wie in Kolumbien, Venezuela und Ecuador vorkommt. Gerade hier haben Straßengangs besonders leichten Zugang zu „Devil´s Breath“ und können sich den damit einhergehenden Kontrollverlust für ihre kriminellen Machenschaften zunutze machen.

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