Die „Quelle der Süße“ ist die griechische Bezeichnung für Diabetes mellitus. Diese entzückend anmutende Formulierung ist für 9,3% der Bevölkerung in Deutschland allenfalls mit negativen Eindrücken verbunden. Mit Diabetes bezeichnet die Medizin einen krankhaft erhöhten Blutzuckerspiegel. Der menschliche Organismus ist nicht mehr in der Lage ausreichend Insulin zu produzieren. Das Hormon Insulin dient als Transporter. Es befördert die Glukose (Zucker) aus unserer Nahrung über das Blut direkt in unsere Körperzellen. Zucker benötigen wir zur Energiegewinnung, er darf aber nicht im Übermaß im Blut vorhanden sein.
Diabetes Typen
Der Typ-I-Diabetes wird häufig bereits bei Kindern und jungen Erwachsenen diagnostiziert. Hier kam es durch genetische Veranlagung, Autoimmunerkrankung oder Virenbefall zur Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen. Die Therapie ist eine lebenslange Insulingabe mit einem Ernährungs- und Bewegungskonzept.
Der Typ-II-Diabetes tritt in der Regel durch langjährige Veränderung der Lebensgewohnheiten und falsche Ernährung auf. Betroffen sind nicht nur Erwachsene, sondern immer mehr Jugendliche und Kinder. Hauptproblem ist das in der westlichen Welt vorherrschende Übergewicht.
Gesunde, ausgewogene Ernährung ist fundamental
Streben Sie eine vollwertige Ernährung an. Vermeiden Sie zu viel Haushaltszucker. Bevorzugen Sie Vollkornbrot gegenüber Weißbrot und Vollkornreis anstatt polierten weißen Reis. Auch die Vollkornvariante bei Nudeln ist zu favorisieren. Allen stark verarbeiteten Lebensmitteln wurden die gesunden Pflanzenfasern und Nährstoffe entzogen. Das lässt ähnlich wie bei Haushaltszucker Ihren Blutzuckerspiegel schnell und stark ansteigen. Dies verschlimmert die Symptome beim Diabetes. Versorgen Sie sich mit vielen, frischen Vitaminen und Mineralien aus Gemüse. Dies ist fettarm und liefert wertvolle pflanzliche Nährstoffe. Manche Gemüsesorten sind ebenfalls reich an natürlichem Zucker. Kombinieren Sie diese Sorten mit eiweißreichen Pflanzen. Verwenden Sie beispielsweise Möhren, Kartoffeln oder Pastinaken mit Linsen oder Bohnen. Hervorragend für eine langsame Glukoseabgabe ins Blut sind alle faserreichen Nahrungsmittel. Sie müssen gut gekaut werden und machen durch ihr Volumen schneller satt. Dies hilft auf Dauer das Gewicht zu reduzieren oder zu halten.
Empfehlenswerte Lebensmittel
Viele Lebensmittel können auf Grund ihrer natürlichen Substanzen hervorragend zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beitragen. Zwiebeln regulieren den Blutzuckerspiegel durch Chrom. Spargel liefert Glutathion. Zucchini helfen Schwankungen des Zuckerspiegels auszugleichen. Ähnlich verhält es sich mit Zimt und Mistel. Hier weiß man, dass diese Produkte einen sehr positiven Einfluss auf den Zuckerspiegel ausüben. Empfehlenswert sind tierische Eiweißquellen mit wenig gesättigten Fetten wie Hühnchen, Pute und Fisch. Trinken Sie ausreichend am Tag, mindestens 8 Gläser sollten es sein. Bevorzugen Sie Wasser und Kräutertees, gerne aus Pfefferminz, Kamille oder Brennnessel.

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