Der Valentinstag am 14. Februar gilt als der Tag der Liebenden schlechthin. Gerne verschenkt werden dann ein großer Strauß roter Rosen als Zeichen der Liebe, ein romantisches Candle-Light-Dinner, ein Kinobesuch für eine turbulente Liebeskomödie oder eine süße Verführungen in Pralinen-Form. Diese Standard-Geschenke bringen dem Valentinstag zu Unrecht den Ruf ein, lediglich eine Erfindung der Floristen und Chocolatiers zu sein.

Ursprung des Valentinstags

Der Legende nach geht der Valentinstag auf den Bischof Valentin von Terni zurück, der im dritten Jahrhundert nach Christus lebte. Er soll damals Verliebte nach dem christlichen Ritual getraut und dem Paar als Traugeschenk Blumen aus seinem Garten überreicht haben. Den von ihm geschlossenen Ehen wird nachgesagt, dass sie unter einem guten Stern standen und demnach glücklich und lang waren. Valentin von Terni wurde für sein Vergehen angeklagt, am 14. Februar 268 hingerichtet und gilt den christlichen Kirchen daher als Märtyrer.

Der heute bekannte Valentinsbrauch, dass sich Verliebte kleine Geschenke machen, entstand im 15. Jahrhundert in England. Die britischen Auswanderer brachten die Tradition nach Nordamerika, wo sie fortgeführt wurde. Über amerikanische Soldaten am Ende des Zweiten Weltkrieges kam der Brauch letztlich nach Deutschland. Spätestens seit den 1950er Jahren stellt sich auch hierzulande jedes Jahr aufs Neue die Frage: Was schenke ich meinem Liebsten beziehungsweise meiner Liebsten zum Valentinstag?

Besondere Geschenkidee zum Valentinstag: Ein Stammzelldepot

Die Klassiker wie ein riesiger Blumenstrauß, ein Besuch beim Lieblingsitaliener oder die Pralinenschachtel kommen nicht jedes Jahr in Frage. Dann sind Alternativen gefragt. Viele Verliebte verschenken auch Wellness, einen Städtetrip oder verlegen sich aufs Basteln eines großen, roten Herzens als Zeichen der Liebe. Ein Stammzelldepot für den gemeinsamen Nachwuchs ist da eher eine ungewöhnliche Alternative für ein Valentinstagsgeschenk – ausgefallen aber mit großer Botschaft. Wer nämlich dieses ungewöhnliche Geschenk überreicht, zeigt nicht nur seine unendliche Liebe, das Vertrauen in die gemeinsame Zukunft, sondern auch Verantwortungsbewusstsein und Fürsorglichkeit.

Stellt sich Nachwuchs ein, ist das ein Wunder. Aus eins und eins werden plötzlich drei – aus einem Paar wird eine Familie. Vom ersten Augenblick der Schwangerschaft haben die zukünftigen Eltern viele Fragen: Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Wird die Schwangerschaft komplikationslos verlaufen? Wird die Geburt gut gehen? Ist das Kind gesund? Hat das Baby die Augen vom Papa und die Nase von Mama? Welchen Kindergarten wird es besuchen? Wie sieht seine Zukunft aus?

Die Zukunft kann niemand vorhersehen. Aber man kann für die Zukunft vorsorgen. Stammzellen aus der Nabelschnur direkt nach der Geburt entnehmen und einlagern zu lassen, ist eine Art der Vorsorge. Während der Nachwuchs größer wird und das Leben entdeckt, bleiben die virenfreien und gesunden Stammzellen im Kälteschlaf jung und vital. Im Fall der Fälle stehen sie dann für Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, denn die Stammzellen sind so einzigartig wie das Kind selbst und damit ebenfalls ein ganz besonderes Geschenk der Natur.

Das Potenzial von Stammzellen

Das Potential von Stammzellen aus der Nabelschnur ist enorm und bietet Zugang zu völlig neuen Therapieoptionen im Bereich der individualisierten, regenerativen Medizin. Im Rahmen von Heilversuchen, Studien und Einzelfällen wurden bereits mehrfach erfolgreich Stammzell-Präparate von Vita 34 angewendet – aktuell bereits 30 Mal. Jugendlicher Diabetes, kindliche Hirnschädigungen sowie Blutbildungsstörungen oder Anregung der Blutbildung nach einer Chemotherapie waren und sind mögliche Anwendungsfelder. Parallel dazu macht die Stammzellforschung beständig Fortschritte.

Die Forscher sind optimistisch, dass Stammzellen eines Tages auch bei der Behandlung der Folgen von Herzinfarkten und Schlaganfällen, bei der Therapie von Arthrose, Demenz, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) oder Parkinson zum Einsatz kommen könnten. Im Labor können bereits heute künstliche Haut, Leber-, Herz- oder Nervengewebe aus Stammzellen kultiviert werden. Einschätzungen führender Wissenschaftler gehen davon aus, dass in naher Zukunft jeder siebte Mensch im Laufe seines Lebens eine Therapie auf Basis von Stammzellen benötigen wird.

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