Sie sind witzig, beliebt und angeblich auch noch gut für die Gesundheit – Katzenvideos im Internet. Das behauptet zumindest eine neue Studie, die kürzlich von „Computers in Human Behaviour“ veröffentlicht wurde. Rund 7.000 Probanden wurden dabei zu ihren alltäglichen Gewohnheiten bei der Nutzung der Neuen Medien und vor allem zu ihrem Konsum und der Wirkung von Katzenvideos befragt. Das Ergebnis könnte eindeutiger nicht sein: Ein Großteil der Teilnehmer bestätigte nach dem Ansehen von Katzenvideos plötzlich deutlich weniger negative Gefühle wie Trauer, Nervosität oder Ärger zu verspüren. Die lustigen Videos hätten ihre Stimmung sofort um einiges gebessert.
Auch wenn die Probanden eigentlich arbeiten oder lernen hätten sollen anstatt Katzenvideos im Internet zu schauen, waren die positiven Gefühle deutlich stärker ausgeprägt als das schlechte Gewissen, sich dadurch von der eigentlichen Pflicht ablenken haben zu lassen.
Nur 25 Prozent der Teilnehmer haben aber gezielt nach den Katzenvideos im Internet gesucht, der Rest ist nur rein zufällig auf das unterhaltsame Videomaterial gestoßen.Katzenvideos – Der Erfolg gibt ihnen Recht
Allein schon die beträchtlichen Besucherzahlen der Online Videos bestätigen deren positiven Effekt. Beim Videoportal YouTube wurden im Jahr 2014 mehr als zwei Millionen Videos der beliebten Vierbeiner veröffentlicht, die mittlerweile alle fast 26 Milliarden Klicks erlangen konnten. So zählen Katzenvideos mit Abstand zu der beliebtesten Kategorie auf YouTube. Das Selbe lässt sich auch von anderen Portalen wie MyVideo oder ClipFish behaupten.

Kleine Stimmungsaufheller und Motivationshilfe
Katzenvideos sind aber nicht nur kleine Stimmungsaufheller, sondern können laut Jessicea Gall Myrick, Assistent Professor an der Indiana University Media School, auch noch bei der Bewältigung von schweren Aufgaben helfen. Der Betrachter fühlt sich nach dem Ansehen der Clips nämlich wesentlich positiver und energiegeladener, sodass er sich komplizierten Alltagsaufgaben plötzlich viel besser gewachsen fühlt.
Die Ergebnisse der Studie lassen auch vermuten, dass Katzenvideos wie eine Art kostengünstige Therapie funktionieren könnten, bei der sonst echte Haustiere die Patienten beruhigen.

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