Die interdisziplinären Herausforderungen der Intensivmedizin sind in ihrer Bewältigung nicht nur auf die kooperative Zusammenarbeit der Ärzte und Pflegekräfte unterschiedlicher Abteilungen angewiesen, sondern auch auf die effiziente Verarbeitung großer Datenmengen.
Versorgung optimieren
Für die Erfassung sowie Auswertung und Kommunikation von intensivmedizinischen Daten bietet die Firma Philips mit IntelliSpace Critical Care and Anesthesia (ICCA) eine digitale Anwendung, die der Optimierung von Arbeitsabläufen dient. Gleichzeitig können Probleme bereits in ihrer Anfangsphase erkannt und behoben werden.Die optimierte Versorgung wird darüber hinaus mit innovativen Neu- und Weiterentwicklungen in der Gerätetechnologie unterstützt. Dies zeigt sich zum Beispiel in dem speziell für die Intensivmedizin entwickelten Ultraschallsystem „Sparq“. Damit erhalten verbesserte Qualitätsstandards ihre Nachhaltigkeit in der Intensivmedizin.

Intensivmedizinische Betreuung vermehrt erforderlich
Die Akutversorgung von schwer erkrankten Patienten in Krankenhäusern und die parallel verlaufende Verlegung von weniger schwer erkrankten Patienten in den Bereich der ambulanten Versorgung führen zu einer vermehrt erforderlichen Behandlung im intensivmedizinischen Bereich. In Expertenkreisen wird davon ausgegangen, dass der Bedarf an Intensivbetten bis zum Jahr 2030 um weitere 25 % steigen wird.

Damit steigen die Anforderungen, um die konstante Überwachung und Behandlung von vital äußerst gefährdeten Patienten fortlaufend auf ihre Relevanz sowie ihre Indikationen zur Intervention in der Überprüfung sicherzustellen. Darin sieht das Unternehmen Philips den eigenen Fokus zum Wohle des Patienten mit Blick auf eine rasche und bestmögliche Genesung.

Entwicklungsstadien
Die Entwicklung intelligenter Konzepte und Entwicklungen bis zur Marktreife wird dafür stetig weiterverfolgt. Im Mittelpunkt stehen dabei die technisch gestützten Optimierungen klinischer Arbeitsabläufe sowie von diagnostischen Verfahren in der Chirurgie, der Kardiologie und der Intensivmedizin.
In der Kardiologie geht es schwerpunktmäßig um die kardiovaskulären Erkrankungen. Um diese zu reduzieren, was nachweislich möglich ist, befasst sich die Forschung auch mit der Früherkennung von arteriosklerotischen Plaques. Hier wird auch das EKG-Gerät PageWriter eingesetzt, das mit modernsten Algorithmen eine direkte Identifizierung eines Herzinfarkts ermöglicht. Mit speziell für die Kardiologie entwickelten Ultraschall-, Kardio-CT und Kardio-MRT-Geräten lassen sich invasive Maßnahmen auf direktem Wege beurteilen.

Zum Schutz der Patienten aber auch der Ärzte und des Pflegepersonals muss im diagnostischen Bereich ein optimales Management in puncto Bildqualität und Strahlendosis zur Anwendung kommen.
Die Senkung der Strahlenbelastung ist deswegen bei Philips ein weiterer Schwerpunkt in der Entwicklung innovativer Lösungen. Basierend auf den Grundlagen des „ALARA-Prinzips“ wird das Ziel des Erhalts einer hochwertigen Bildqualität bei gleichzeitig verminderter Strahlenbelastung fokussiert.
In den letzten 20 Jahren wurde bei CT-Untersuchungen ein Anstieg von 20 % verzeichnet. Und bereits in 2010 konnten 60 % der Strahlenbelastung durch medizinische Röntgenuntersuchungen auf CT-Untersuchungen zurückgeführt werden.

Umso erfreulicher ist es, dass Philips im Rahmen des Dose-Wise-Portfolios mit iDose eine völlig neue CT-Rekonstruktionstechnik entwickeln konnte. Dank dieser Entwicklung wurde es möglich, die Strahlenbelastung bei gleichbleibender diagnostischer Bildqualität um 80 % zu senken. In diesen innovativen Bereich ist auch die patientenzentrierte Bildgebung mit einer Anpassung der Strahlendosis an die jeweilige Diagnose verbunden. Mit der Entwicklung von „iPatient“ durch das Unternehmen Philips können der Habitus sowie das Alter und andere physiologischen bzw. anatomischen Faktoren berücksichtigt werden.

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