Die Medienberichterstattung zum Thema Ebola ist in den vergangenen Monaten zwar deutlich zurückgegangen, doch noch immer hält das tödliche Virus die ganze Welt in Atem. Laut WHO hätte die Seuche inzwischen rund 28.000 Todesopfer gefordert. Die westafrikanischen Regionen Liberia, Sierra Leone und Guinea trifft es mit 11.000 Ebola-Toten am stärksten. Und ein Ende sei noch immer nicht in Sicht. Die afrikanische Regierung hält das Virus noch lange nicht für besiegt.
Die WHO bedauert eine fehlerhafte Bekämpfung der gefährlichen Epidemie

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bedauert fehlerhafte Maßnahmen zur Eindämmung von Ebola ergriffen zu haben. So ist für die kommende Woche eine Tagung der Gesundheitsexperten geplant, in der neue, überarbeitete Standards zur Bekämpfung von Seuchen entwickelt werden sollen. Hierbei soll geklärt werden, wie künftig mit Epidemien wie Ebola umgegangenen wird, wie Betroffene schnellstmöglich Hilfe erfahren und wie das gefährliche Virus am schnellsten und am einfachsten einzudämmen ist.
UN: Ebola soll bis Ende des Jahres endgültig bewältigt sein

Der Ebola-Ausbruch in Westafrika soll der UN zufolge noch gegen Ende diesen Jahres besiegt sein. Um dieses Ziel aber tatsächlich erreichen zu können, muss die Intensität der Entdeckungsrate neuer Ebola-Fälle sowie das Aufdecken der Kontaktwege weiterhin aufrechterhalten werden. Aber auch wenn die Seuche erfolgreich besiegt ist, muss die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft und die vorsorgenden Sicherheitsmaßnahmen unbedingt erhalten bleiben.
Ebola-Länder erhalten ein neues Hilfspaket in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar

Den am stärksten betroffenen Ebola-Ländern Sierra Leone, Guinea und Liberia ist bei einer Geberkonferenz der Vereinten Nationen ein neues Hilfspaket in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar zugesagt worden. Damit seien die Krisenländer bislang mit insgesamt 5 Millionen Dollar bei der Eindämmung des tödlichen Virus unterstützt worden.
Die deutsche Regierung investierte dabei knapp 200 Millionen in die Entwicklung eines neuen, stabilen Gesundheitssystems in den westafrikanischen Ländern, die am stärksten von der tödlichen Seuche Ebola betroffen sind.

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