Die Natur dringt immer weiter vor in unser Leben. Zum Glück. Was wir über Jahrzehnte, fast schon Jahrhunderte vergessen und verdrängt haben, zieht nun wieder ein ins alltägliche Leben. Dazu gehören auch die Wirkungskräfte unterschiedlicher Pflanzen. Ein neu und wiederentdecktes Wunder der Natur ist die, in Deutschland noch sehr unbekannt, Zistrose. Sie ist ein wildes Kraut aus dem mediterranen Raum, das bis zu einem ein Meter hohen Busch mit weißen oder rosa Blüten und einem unglaublich angenehmen, wie herb-duftenden Aroma heranwächst.
Das Kraut selbst hat antibakterielle wie antivirale Wirkungen und wird nicht nur bei Infektionskrankheiten und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt, sondern auch bei Hautproblemen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Wirkungen der Cistus Incanus
Seit dem vierten Jahrhundert sind die Wirkungen der wilden, beharrten Zistrose bekannt. Bereits in Ägypten wurden sie zur Bekämpfung von Bakterien und speziellem Pilzbefall eingesetzt. Meist waren es Umschläge aus Zistrose, die eine Infektion direkt bekämpfen sollten. Aber auch in Tee und Brei wurde Zistrose eingenommen. Meistens vorbeugend und zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte. In der Bible wird übrigens auch schon von ihr gesprochen. Hier ist sie allerdings als Myrte bekannt.

Die Zistrose in der Gesundheitswissenschaft
Die Zistrose verfügt über einen hohen Anteil an Polyphenolen. Dieser Pflanzenstoff hemmt nachweislich die Vermehrung und Verbreitung von Pilzen, Viren und Bakterien. Vor allem Grippeviren mögen die Polyphenolen der Zistrose besonders wenig, weswegen die Zistrose als Tee oft zur Winterzeit getrunken wird.
Ebenfalls enthält das Wildkraut einen hohen Anteil an Tanninen, ätherischen Ölen und Mineralstoffen. Diese einzigartige Zusammensetzung macht die Zistrose zu einem vielseitig einsetzbaren Naturkraut. Sie findet mittlerweile Einsatz bei (1) viralen und bakteriellen Infektionen, bei (2) Hautproblemen, wie Ekzeme, Allergien und Akne, zur (3) Entschlackung und Detox-Behandlungen, bei (4) Mund- und Rachenproblemen sowie zur Karies Prophylaxe, bei (5) Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei (6) Geschwüren und Hämorrhoiden.

Anwendung der Zistrose
Zistrose kann äußerlich wie auch innerlich angewandt werden. Umschläge, Salben und Tinkturen aus dem wilden Kraut werden mittlerweile kommerziell hergestellt. Doch auch aus Zistrose Tee entfaltet sich die Wirkung des Krauts sehr gut. Für einen Tee sind bereits vier bis fünf Gramm auf einem Liter heiße Wasser ausreichend. Wird der Tee mit ein wenig Zitrone oder Honig angereichert, so wird ein ganz spezielles Aroma erzeugt. Ebenfalls werden dem Tee übrigens auch Stimmungsaufhellende Eigenschaften nachgesagt.
Also? Worauf noch warten? Ausprobieren geht über Studieren und die Zistrose hat so einiges für den menschlichen Körper, Geist und Seele zu bieten.

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