Jahrhundertelang wurde der Spargel weitervermehrt, indem die Samen der besten Pflanzen geerntet und wieder ausgesät wurden. Er ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen und enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin A, C, B1, E, Kalzium, Kalium, Magnesium und Phosphor sowie Spurenelemente wie Eisen und Zink.

Der Spargel gedeiht am besten in lockerem, sandigen, nicht zu feuchten Boden, kann aber prinzipiell auf jedem Boden angebaut werden.
Sobald die Spargeltriebe im Frühjahr die Dammkrone durchbrechen, werden sie bis zu 25 cm ausgegraben und am unteren Ende mit einem speziell dafür gefertigten Stechmesser abgestochen.

Die im Spargel enthaltene Asparagusinsäure wirkt harntreibend und sie sorgt für eine entwässernde und blutreinigende Wirkung. Studien weisen darauf hin, dass sekundäre Pflanzenstoffe, wie z. B. die Saponine, auf manche Krebszellen hemmend wirken.
Unangenehm ist, dass der Spargel den Urin vieler Menschen nach dem Verzehr ziemlich übel riechen lässt. Der Spargel wirkt harntreibend, die Stangen bestehen aus 90 Prozent Wasser und enthalten viel Kalium sowie Asparagusinsäure. Mit dieser Säure schützt sich der Spargel vor Bakterienbefall. Der polnische Chemiker Marceli Nencki machte Ende des 19. Jahrhunderts das Molekül Methanethiol für den übel riechenden Urin verantwortlich, das in leichten Variationen auch im Drüsensekret des Stinktiers enthalten ist.
Es kann erblich bedingt sein, wenn der Körper Asparagusinsäure zu stinkenden Schwefelverbindungen verstoffwechselt.

 

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