In der Kardiologie
Im 21. Jahrhundert gilt die bildgebende Medizin als Schlüsseltechnologie. Immer mehr in den Fokus des Interesses tritt dabei die hochauflösende 4K-Technologie, die aus der 3D-Bildgebung heut zutage nicht mehr wegzudenken ist. Vielfältige Dokumentationen und Tests von neuen Diagnose- und Operationsverfahren überzeugen die Fachwelt.
Bereits gegenwärtig sind berührungsfreie Steuerungen bzw. Maßstäbe von 1:1 möglich. Ebenso gefühlsmäßig „mitten im Bild zu stehen“ ist möglich. Die Gewinnung der erforderlichen Datenmengen erfolgt mittels CT- und MRT-Aufnahmen gewonnen und anschließend umgewandelt.
Der DFKI-Mitarbeiter Dr. Hilko Hoffmann ist sich sicher, dass die erforderlichen Technologien für die Telemedizin vorhanden sind. Einen Schritt weiter geht geht die Mitarbeiterin von GE-Healthcare, Beate Bierotte. Das von Ihr vorgestellte 4D-Echokardiographensystem ist bezeichnend für die neue Ära der Ultraschalltechnik in der Kardiologie. Räumliche Darstellungen können in Echtzeit aufgenommen und abgespielt werden. Im Gegensatz zu 3D, wo in eine Struktur geschaut wird, kann beim 4D-Verfahren von außen auf die Struktur geschaut werden. Eine kardiale Übersicht zu erhalten wird damit möglich. Im nächsten Schritt kann ein genau identifizierter Bereich herausgezoomt und mithilfe der räumlichen Sicht analysiert werden. Dabei sorgen Farben für mehr Plastizität und verbessern die Vorstellungskraft des Betrachters.
In Zukunft werden die Länge und Breite sowie die Tiefe und Zeit die vier Dimensionen mit der größten Relevanz sein.Im Operationssaal gelten hochauflösende 3D-Bilder als Quantensprung. Die Entscheidung, in welcher Art und Weise eine OP inklusive dem minimal invasiven Bereich durchgeführt werden soll, erfahren im bildgebenden Verfahren deutlich verbesserte Grundlagen. Therapieempfehlungen können individuell und personalisiert erfolgen. Die Qualität und Effizienz der Patientenversorgung wird somit nachhaltig verbessert.

Der momentan zur Verfügung stehende technische Standard ist das Ergebnis jahrzehntelanger technologischer Entwicklungsstadien und Erfahrungen unter richtiger Steuerung der Transfers von der Idee zur Produktreife. Daran gilt es, für den weiteren Fortschritt anzuknüpfen.
Verfahren, die heute illusorisch klingen, sind in einigen Jahren wahrscheinlich marktreif. Unterschiedliche Berufsgruppen aus der Ärzteschaft aber auch aus den Bereichen der Materialwissenschaft, der Medizintechnik, der Elektrotechnik sowie dem Maschinenbau und der IT-Technik arbeiten für dieses Ziel Hand in Hand. Die Forschung wird dafür bei der Gründung von Netzwerken unterstützt. Auch die Bereitstellung von Fördermaßnahmen sowie von einem breit gefächerten Angebot in puncto Informationsaustausch und einem vielfältigen Beratungsangebot ist involviert.
Ganz vorne steht in diesem Zusammenhang die saar.is mit dem Netzwerk „health care.saarland.

#clean

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here