Oft wird sie als esoterische Spielerei abgetan – Mediation. Doch sie ist mehr als das. Meditieren unterstützt den Stressabbau und hilft, sich selbst bewusster wahrzunehmen. Und alles, was es dazu braucht, ist ein wenig Übung und Geduld.

Meditation lässt Stressbilder verschwinden

Der Begriff „meditieren“ leitet sich vom lateinischen „meditare“ ab, was übersetzt so viel wie „nachsinnen“ bedeutet. Im Tibetischen wird unter „meditare“ auch „sich mit etwas vertraut machen“ verstanden, denn während der Meditation macht man sich tatsächlich damit vertraut, wie der Geist auf bestimmte Erlebnisse und Geschehnisse reagiert.
Ein konkretes Beispiel: Sieht man Urlaubsbilder oder hört jemanden von einer Reise erzählen, so kommen negative Gedanken auf wie „Ich muss ständig nur arbeiten und kann mir keine Auszeit gönnen. Das Leben ist nicht fair.“. Man befindet sich in einer Diskrepanz zwischen, dem was man hat und dem was man eigentlich haben möchte. Und diese Diskrepanz löst Stessgefühle im Betroffenen aus.
Mithilfe von Mediation lernt man, solche und ähnliche Stressbilder effektiv und nachhaltig abzubauen und die Aufmerksamkeit auf etwas Neutrales zu lenken. Folglich löst sich das Stressbild nach und nach auf, da man nun etwas Neutrales damit verbinden kann.

Meditation erfordert Zeit und Geduld

Für Anfänger empfiehlt sich die Bewegungsmeditation, wobei eine bestimmte Abfolge von Bewegungen erlernt wird, auf die sich der Geist fokussiert. Doch vor allem anfangs wehrt sich der Geist gegen die Nichtbeachtung. So schiebt er immer wieder unangenehme Gedanken wie ein bevorstehendes Business Meeting oder einen Streit mit dem Partner ein. Mit viel Übung und Geduld soll beim Meditieren erlernt werden, die Gedanken bewusst von Stresssituationen abzuwenden und sich voll und ganz auf andere Faktoren wie zum Beispiel die Atmung zu konzentrieren. Das hilft der körperlichen und seelischen Entspannung Schritt für Schritt auf die Sprünge.
Anfangs sind kurze Einheiten von 10 Minuten ratsam. Diese gilt es regelmäßig, etwa zwei bis drei Mal die Woche, zu wiederholen. Denn nur mit reichlich Übung kann man sich beim Meditieren auch so richtig fallen lassen.

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