Sie ist nicht nur tödlich, sondern auch ansteckend – Tuberkolose. Oft werden die Auswirkungen der tükischen Krankheit unterschätzt, denn jährlich fordert sie immer noch mehrere Millionen Opfer. Jetzt droht Erkrankten sogar Quarantäne-Pflicht.
Was ist unter Tuberkulose zu verstehen?
Bei Tuberkulose, auch TB oder TBC genannt, handelt es sich um eine meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Am häufigsten tritt sie als offene Lungentuberkulose auf, die durch Niesen oder Husten übertragen werden kann. Aber auch andere Organe als die Lunge können von den Erregern befallen werden und Tuberkulose verursachen.

Wer ist besonders gefährdet?
Vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sind sehr anfällig für TB. Aber auch Mangelernährung und miserable medizinische Zustände begünstigen den Ausbruch der tödlichen Erkrankung. Genauso häufig sind ältere, durch Krankheit geschwächte Menschen betroffen.

Wie macht sich TB bemerkbar?
Zunächst könnte man Tuberkulose mit einer Grippe verwechseln. Tagsüber fühlt man sich matt und müde und nachts leidet man unter Fieber und Schweißausbrüchen. Hinzu kommen Kurzatmigkeit, starker Gewichtsverlust sowie Husten mit blutigem Auslauf. So sollte bei derartigen Symptomen umgehend der Hausarzt aufgesucht werden, um Tuberkulose ausschließen zu können.
Sollte TB festgestellt werden, kann dies für Betroffene ein schwerer Schlag sein – allein deshalb, weil man bei der ansteckenden Form vorübergehend in Quarantäne gebracht wird. Doch die Quarantäne ist kein Strafe für den Patienten, sondern dient lediglich dem Schutz der Mitmenschen vor einer möglichen Infizierung.

Wie wird Tuberkulose behandelt?
Therapiert wird Tb mit Antibiotika. Die Behandlungsdauer kann sich dabei bis zu einem halben Jahr erstrecken. Bei besonders schweren Fällen kann die Therapie sogar bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen.
Sollten die Antibiotika aber überhaupt nicht anschlagen, so können die Entzündungsherde auch operativ entfernt werden.

Gibt es einen Impfstoff gegen Tuberkulose?
Eine Impfung gegen TB wird heute von der Ständigen Impfkommission (STIKO) nicht mehr empfohlen. Sie beugt nämlich lediglich besonders schwere Formen von Tuberkulose vor. In vereinzelten Entwicklungsländern, wo Mangelernährung und schlechte hygienische Zustände an der Tagesordnung sind, wird sie aber immer noch eingesetzt.

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